Einführende Ausrüstungstips: Schwere Zelt-Trekkingtouren in Spitzbergen

Auf einem Gletscher - technisch nicht schwierig, aber mit schwerem Gepäck und Glätte durch etwas Nieselregen sind Leichtsteigeisen wichtig, um auf dem Eis sicher zu gehen.
Wieder auf einem Gletscher, jedoch mit leichtem Tagesgepäck, von Sonne angetautem und dadurch rauhem Eis: die Steigeisen sind dabei, können jedoch oft im Rucksack bleiben.
Flußquerungen sind Teil größerer Trekkings in weglosem Gelände - und können unter ungünstigen Bedingungen auch mehr als eine halbe Stunde dauern, Wassertemperatur um Null Grad, eventuell reißend und trüb. Bis zur Hüfte hochziehbare Gummistiefel sind hier die sicherste Methode.


Natürliche Bedingungen

Licht: Im Sommer - Juni bis Ende August - herrscht durchgehend Tageslicht bzw. am Saisonende "nachts" zumindest helle Dämmerung. Die Strahlungsintensität ist relativ gemäßigt - nur bei Touren auf Eis und Schnee ist eindeutig zu Sonnenschutz (eincremen) zu raten.
Niederschläge und Wind: Dauerregen ist äußerst selten, allerdings ist man in dem sehr offenen Gelände auch kürzeren Schauern weitgehend schutzlos ausgesetzt und zusätzlicher Wind drückt die Tropfen an die entsprechende Körperseite. Auch Schneeregen ist im Sommer ausnahmsweise möglich.
Mindestens genauso wichtig wie Nässeschutz ist Schutz gegen möglichen kalten Wind, eventuell bis hin zur Schutzbrille. Wind spielt hinsichtlich Auskühlung des Körpers, insbesondere bei Nässe, eine weitaus wichtigere Rolle, als Temperatur !
Gegen beide (Nässe und Wind) sollte der Schutz bei Bedarf auch die Beine (Überhose) und den Kopf (Kapuze, evtl. Brille) sowie die Hände (Handschuhe) umfassen.
Temperatur: Die Sommertemperaturen an sich sind in der Regel für Wanderer angenehm - typischerweise im Bereich 5-12°C. Nach unten können insbesondere im Juni und ab Ende August leichter Frost, nach oben hin ausnahmsweise Werte bis über 15°C vorkommen. Erneut: Wind (bzw. dessen Abwesenheit) haben auf die Körperwärme eine wesentlich größere Auswirkung, als die tatsächliche Temperatur. Dasselbe gilt für das körperliche Aktivitätsniveau. Aufgrund von im Gelände wechselnd starker Anstrengung und unterschiedlichem Wind ist es wichtig, daß die Wanderkleidung rasch und unkompliziert wechselnden Bedingungen angepaßt werden kann. Stichwort: Zwiebelprinzip. Besonders unflexibel sind hier Overalls oder einzelne superwarme Jacken (besser: außen ungefütterter Wetterschutz, darunter bei Bedarf zusätzliche wärmende Teile).
Wichtig: Es gibt in der arktischen Wildnis auf Tour keine Bäume, Sträucher oder Hütten als Unterstand - und auch im Zeltcamp sind bei nassem Wetter die Trockenmöglichkeiten begrenzt. Entsprechend wichtig ist es, ein Durchnässen der Kleidung und Schuhe von außen (Regen, Sturz in Gewässer) und innen (Schweiß) weitgehend zu vermeiden.

Gelände: Das überwiegend weglose und bergige Gelände stellt im Sommer an die Ausrüstung vielerorts vor allem zwei Anforderungen: Nässeschutz von unten (häufig sumpfig-morastig, bzw. Durchqueren von größeren Bächen mit eiskaltem und reißendem, teils auch tieferem Wasser, teils auch nasse Schneereste oder im/unterm Schnee stehendes Schmelzwasser) und sehr stabiles und verschleißfestes Schuhwerk (vielerorts Schotter und Gesteinsschutt, oft locker, damit auch Umknickgefahr für Fußgelenke). Sowohl in Sumpf, als auch bei der Kombination aus reißendem Wasser über lockeren kantigen Steinen bei Temperaturen knapp über Null stoßen andernorts beliebte leichtere Wat-Improvisationen (Sandalen, Überzieher, Plastiktüten, etc.) rasch an ihre Grenzen, zumal Flußqerungen in Extremfällen über eine halbe Stunde dauern können.
Zu längeren Trekkings gehört auch das Begehen von Gletschern in technisch einfacheren Teilen (kein echtes Eisklettern, keine Seiltechnik), wo gleichzeitig größere Spalten erkennbar sind. Steigeiseneinsatz gegen Rutschen kann hier erforderlich sein.

Ausrüstungs-Bezugsquellen

Einige benötigte Ausrüstungsteile gibt es nicht in jedem beliebigen Sportgeschäft - und bei reinen Internet-Versendern kann man die Dinge vor dem Kauf nicht persönlich "in echt" begutachten, wozu zumindest bei Artikeln, die passen müssen, zu raten ist.
In unserer Link-Sammlung sind wir dabei, auch eine Rubrik "Ausrüstung" aufzubauen
- mit Links zu Ausrüstungsspezialisten, die in der Regel sowohl ein Ladengeschäft betreiben, wo man die Dinge tatsächlich begutachten kann, als auch über eine Webseite zumindest zur ersten Information, teilweise auch als digitalem Versandkatalog, verfügen. Im Laufe der Zeit wollen wir hier gerade auch regionale Spezialisten aufnehmen, bzw. Bezugsquellen für generell schwieriger erhältliche Artikel (z.B. verlängerte Wandergummistiefel).
Direkt zu dieser Ausrüster-Linksammlung geht es per Klick
» hier.

Ausrüstungslisten-Vorschlag

Beachten Sie bitte: die Veranstalter behalten sich in den Reisebedingungen in der Regel vor, Teilnehmer mit einer nicht den Ausrüstungsanforderungen des Veranstalters entsprechenden Ausrüstung von der Tourteilnahme auszuschließen. Ein Nachkauf von Ausrüstungsteilen vor Ort ist zwar eventuell möglich (3-4 Ausrüstungsläden etwa in Longyearbyen) - allerdings nur, soweit hierfür zu Geschäftsöffnungszeiten noch Gelegenheit in Longyearbyen besteht und soweit der benötigte Ausrüstungsgegenstand in passender Größe etc. vorrätig ist.
Insofern ist das Mitbringen einer vollständigen, den Anforderungen entsprechenden Ausrüstung, die sinnvollerweise auch schon zuhause realistisch getestet wurde (Einlaufen von Schuhen, Probepacken Rucksack, Probetour) dringend anzuraten.

Diese einführende Ausrüstungsliste nennt nur die zentralen Gegenstände. Bitte prüfen Sie, ob der Veranstalter Ihrer Reise für diese abweichende Anforderungen an die Ausrüstung stellt - im Zweifelsfall gelten die Anforderungen des Veranstalters. Die Liste hier ist eine erste allgemeine Orientierung. Artikel mit ** sind sehr wichtig, * anzuraten, ohne Markierung: mögliche Ergänzungen.

  • Schlafsack **: Für Zeltübernachtungen sollte der Komfortbereich bis etliche Grade unter Null reichen (Drei-Jahreszeiten-Schlafsack), extreme Wintermodelle sind zu warm. Herstellerangaben zur Isolationsleistung der Schlafsäcke sind meist eher optimistisch, andererseits ist auch das Kälteempfinden von Person zu Person und außerdem auch je nach aktueller Verfassung unterschiedlich. Grobe Empfehlung: der Schlafsack sollte laut Herstellerangabe bis ca. -10°C komfortabel sein. Kunstfaserfüllungen trocknen, wenn naß geworden (Bodenfeuchte, Körperfeuchte, Regen) erheblich rascher, Daune ist etwas leichter und kompakter, aber sehr nässeempfindlich - und wenn naß, ist Daune nahezu unbrauchbar und braucht sehr lang zum trocknen. Schlafsack wasserdicht verpacken, als Schutz vor unfreiwilligem Bad, etc..
  • Rucksack **: Für große Trekkings mit mitgetragener Zelt- und Kochausrüstung sowie Verpflegung für mehrere Tage kommen nur sehr große Rucksäcke in Frage - 80 l Volumen dürfte hier eher die Untergrenze sein. Angesichts von Rucksackgewichten von in der Regel deutlich über 20 kg sind hier außerdem Außengestellmodelle überlegenswert, bei denen sperrige Teile (Zelt-/Schlafsackrolle, Isomatte, Steigeisen, etc.) stabiler auch außen befestigt werden können, während Innengestelle bei hohem Gewicht und Außenlasten leicht unförmig und damit unbequem werden. Wenn Innengestell: dann möglichst so groß, daß weitgehend alles im Rucksackinneren transportiert werden kann. Da vom Tragekomfort der Tourerfolg entscheidend beeinflußt wird, sollte man bei der Rucksackwahl sorgfältig vorgehen (Packtests, Tragetests, etc.) und nicht an der falschen Stelle sparen.
    Behalten Sie beim Probepacken zuhause im Auge, daß in der Regel noch Platz im Rucksack für Ausrüstungsteile und Versorgungsgüter (Nahrungsmittel, Brennstoff) vom Veranstalter vorhanden sein muß, die auf die Teilnehmer verteilt werden und die auch weiteres Gewicht bedeuten - bei mitzutragender Verpflegung für eine Woche plus Zelt und Kochausstattung sowie Lagersicherung sind hier pro Person ca. 10 zusätzliche kg einzurechnen und unterzubringen.
  • Wandergummistiefel **: Für große Trekkings in Spitzbergen sind hochwertige Gummistiefel mit einer leichten, bei Bedarf bis zum Schritt hinaufziehbaren Verlängerung für das Queren größerer Gewässer, aber auch von Sumpfgebieten, wichtig. Die Gummistiefel sind ein ewiges Diskussionsthema: braucht man die ? "In Lappland bin ich auch immer barfuß/in Turnschuhen durch die Bäche", etc.. Es kann passieren, daß Sie sie tatsächlich wenig brauchen - aber wenn doch, kann es ziemlichen Zirkus geben, wenn ein Teilnehmer keine hat und dann nur mit viel Mühe und Herumprobieren über Bäche mit viel Wasser kommt, eiskalte Füße bekommt oder sich bei improvisierten Watversuchen verletzt, sich mit aufgeweichten Füßen anschließend Blasen läuft oder in Sumpfgebieten die Bergschuhe durchweicht oder/und erhebliche Umwege laufen muß - alles zu Lasten der übrigen Teilnehmer. Daher: (auch) Gummistiefel - es gibt Teilnehmer und Tourenbetreuer, die alle Exkursionen nur in Gummistiefeln machen ! Auch bei Aus- und Einbootungen am Strand, eventuell mit Brandung, sind Gummistiefel, vorzugsweise mit Verlängerung, wichtig.
  • Bergschuhe * (** bei Touren mit Steigeiseneinsatz): Hier geht es um wirklich bergtaugliche Schuhe - nicht um Trekkingschuhe der Kategorie "verstärkter Turnschuh": Kräftiges festes Material bis über den Knöchel hinauf, gutes Profil und dicke feste Sohle (damit man nicht jede Steinspitze durch die Sohle spürt), sehr abriebfestes Material, sehr nässebeständig. Sofern die Tour die Benutzung von Steigeisen enthält, muß der Bergschuh hierfür geeignet sein (laut Hersteller mindestens "bedingt steigeisenfest"). Für größere Arktis-Trekkings raten wir ziemlich eindeutig zu Plastik-Schalenschuhen mit herausnehmbarem Innenschuh, z.B. von Koflach (www.koflach.com).
    Aus unserer Erfahrung: Ein häufiges Kundenargument ist: "Mit so schweren Schuhen kann man doch nicht laufen !" Dies kommt erstens meistens von Interessenten, die bisher erstens auch im Gebirge eher auf Pfaden unterwegs waren und die zweitens einen schweren Bergschuh noch nie wirklich im entsprechenden Gelände ausprobiert haben. Das Optimum aus unserer Sicht sind sogar Plastik-Schalenbergschuhe mit herausnehmbarem Innenschuh, der mit einer leichten Sohle gleichzeitig als Camp-Schuh verwendet werden kann. Diese Schuhe sind wirklich steigeisenfest, geben bis über den Knöchel guten Halt und sind gegenüber flacherem Wasser/Sumpf weitgehend unempfindlich (bei selbst hochwertigen Lederschuhen hatten wir schon mehrere Fälle, wo sich auf längeren Touren bei permanenter Nässe des Schuhs Sohlen ablösten - unter Geländebedingungen ein wirkliches Problem). Für Touren mit stationären Camps sind Schalenschuhe in der Regel von den Veranstaltern nicht gefordert, diese Anmerkung zu Schalenschuhen daher nur als Hinweis, das Thema Schuhe Ernst zu nehmen.
  • Wetterschutzkleidung **: Die äußerste Kleidungsschicht - Anorak und Überhose - für nasses/windiges Wetter besteht optimalerweise aus einem von außen möglichst wasserdichten, gleichzeitig aber atmungsaktiven Material. Traditionell ist das z.B. gewachste Baumwolle, oder künstliche Materialien wie Gore-tex, Sympatex, etc.. Achten Sie insbesondere bei synthetischen atmungsaktiven Materialien darauf, daß der Hersteller ein Konzept für deren spätere Entsorgung hat - sonst sind derartige Kleidungsstücke schwer entsorgbarer Sondermüll ! Der Anorak sollte geländetauglich sein - kein kurzer Blouson mit im Kragen schamvoll versteckter Pseudo-Kapuze, sondern möglichst weit über die Hüfte hinabreichend, mit guten Abdichtmöglichkeiten um Gesicht, Hüfte und Bündchen und einer vollwertigen, angeschnittenen Kapuze. Diese äußerste Wetterschicht ist idealerweise ungefüttert. Falls zusätzliche Isolation benötigt wird, ist darunter erforderlichenfalls zusätzlich getragene Wärmekleidung wesentlich flexibler.
    Für längere Touren ist ein Rucksack-Regenschutz, evtl. auch ein zusätzlicher Poncho, anzuraten.
  • Wandergamaschen *: Zumindest bis ca. Mitte Juli nützlich, wenn man auf Tagestouren zwischendurch durch tieferen, nassen Altschnee stapfen muß, der sonst gern in den Schuhen landet und dort taut.
  • Zusätzliche warme Kleidung **: Zwei warme Teile (z.B. Fleece-Jacke und mittlerer Pullover), die bei Bedarf unter der äußeren Wetterschutzschicht getragen werden können, dazu eine leichte lange Unterhose.
  • Robuste lange Wanderhose **: rasch trocknend, nicht hauteng
  • Wechselwäsche im Rucksack **: zumindest kurze Unterwäsche, T-Shirt und Reservesocken - falls man mal naß wird. Möglichst wasserdicht verpackt - falls Sie oder Ihr Rucksack ein unfreiwilliges Bad nehmen sollten.
  • Mütze, robuste Fingerhandschuhe **: vor allem als Windschutz, Handschuhe auch gegen Verletzungen an Steinen, vereistem Schnee, etc..
  • Steigeisen **: Am geeignetsten sind hierfür Leichtsteigeisen (8-10 Zacken) mit Riemenbindung und Zackenschutz (gegen Schäden/Verletzungen bei Transport). Die Steigeisen sollen primär ein Rutschen auf Eis verhindern - richtiges Eisklettern ist nicht Bestandteil der Touren. Es gibt beim Veranstalter zwar ein paar Reserve-Steigeisen in einigen gängigen Größen, allerdings ist ein Vertrauen auf ein Ausleihen von Steigeisen nicht anzuraten, da es hierbei Überraschungen geben kann (Schuh und Steigeisen passen nicht zusammen, etc.) - eindeutige Empfehlung: eigene Steigeisen, die vorher am entsprechenden Bergschuh ausprobiert wurden.
  • Wanderstöcke *: Wanderstöcke (in der Regel Teleskopstöcke) verteilen die Belastungen von den Beinen weg auch auf die Arme und können an schwierigeren Stellen (Bachquerungen, etc.) auch zusätzliche Stabilität geben.
  • Persönliches 1.-Hilfe-Set **: Aus rechtlichen Gründen (Haftung bei anaphylaktischem Schock) geben Tourenbetreuer in der Regel keine Medikamente aus. Stellen Sie zusammen mit Ihrem Hausarzt eine kleine Reiseapotheke zusammen, ergänzt um etwas Verbandsmaterial incl. Heftpflaster als Blasenvorbeugung.
  • Tourverpflegung, Trinkflasche **: Der Großteil der Grundverpflegung wird vom Veranstalter gestellt. Mitzubringen sind jedoch Verpflegungsergänzungen für "den kleinen Hunger" tagsüber auf Tour, da nicht unbedingt Mittagessen zubereitet wird. Die Hauptmahlzeit ist abends, nach Tourende. Geeignete Lebensmittel hierfür können Sie vermutlich auch noch vor Ort kaufen (soweit das Programm hierfür Zeit vorsieht). Viele Teilnehmer und Tourenbetreuer verzichten auf eine Thermos- oder Trinkflasche aus Gewichtsgründen und trinken unterwegs das natürlich vorhandene Wasser, da unter arktischen Bedingungen gefährliche Verunreinigungen eine geringe Wahrscheinlichkeit haben. Das bekannteste Risiko Spitzbergens ist der Fuchsbandwurm, wobei der hierfür erforderliche infizierte Mäusebestand nur in einem kleinen Gebiet um Grumantbyen nachgewiesen ist.
    Vegetarier, Diäten: Die Tourverpflegung ist nicht auf spezielle Einschränkungen hinsichtlich ihrer Zusammensetzung abgestimmt. Da jedoch keine Fertiggerichte verwendet werden, können Teilnehmer mit speziellen Verpflegungsbedürfnissen beim Kochen einzelne Zutaten (z.B. Fleisch) weglassen. Um trotzdem eine Vielfalt in der VErpflegung sicherzustellen, kann es sinnvoll sein, anstelle wegzulassender Komponenten selbst entsprechende alternative Lebensmittel mitzubringen (z.B. getrocknete Sojaprodukte), die allerdings für die Rucksackküche mit ihren begrenzten Möglichkeiten (u.a. weniger als 15 Minuten Kochereinsatz pro Mahlzeit) geeignet sein müssen.
  • Kameraschutz: Kameratasche und eventuell zusätzlich wasserdichte Hülle oder dichte Plastiktüte (falls man einmal in einen Bach fällt, o.ä.).
  • Reisepaß und Visum **: Reisen nach Spitzbergen, in die russische und die amerikanische Arktis erfordern auch von EU-Bürgern einen gültigen Reisepaß, russische und amerikanische Arktis außerdem ein gültiges Visum der bereisten Länder. Die Antarktis ist zwar pass- und visumfrei, nicht jedoch Länder, über die An- und Abreise erfolgen.
  • Eßgeschirr/-besteck **: Eigener tiefer Teller und Tasse (beides vorzugsweise nicht aus Metall) sind mitzubringen, ebenfalls eigenes Eßbesteck.
  • Toilettenpapier **: reichlich, für persönlichen Bedarf.
  • Hygieneartikel **: Biologisch abbaubare Seife, Zahnputzzeug, Waschlappen, Handtuch, Nagelschere.
  • Foto/Film: Höherer Stromverbrauch durch niedrigere Temperaturen (Reserveakkus). Fotoausrüstung bitte leicht zugänglich (optimal: ohne Absetzen des Rucksacks) verpacken, um stimmungsdämpfendes unnötig zeitraubendes Kramen unterwegs zu reduzieren. Fotoausrüstung wasserdicht verpacken (Schutz gegen ungeplantes Bad). Video: Kondens kann hier unter Geländebedingungen ein Thema sein - die unempfindlichste Lösung dürfte Datenspeicherung auf Speicherkarten statt Festplatte (stoßempfindlich) oder auf Band (kondensempfindlich) sein.

Letzte Änderung: 14.12.2011