Glacier Base Nordenskiöldgletscher - Adolfbukta, Spitzbergen

Übersichtskarte (Größer: Anklicken).
Umgebungskarte (Größer: Anklicken). Gelb: Gletscherhütte, Grün: Gletschercamp, Rot: Pyramiden (linker Bildrand). Hellblau: typische Transferboot-Routen im Sommer ab und bis Longyearbyen (ca. 60 km).
Die Sonne bricht über dem Gletscher durch die Wolken.
Gletscherhütte von Westen vor Nordenskiöldgletscher.

 

Spektakuläres Wildniscamp vor Gletscherfront

Eine spektakulärere Tourismusbasis gibt es wohl nirgends in Spitzbergen: wenige hundert Meter von der imposanten Eisfront des Nordenskiöldgletschers gelegen, geschützt zwischen vom Eis geschliffenen Felsformationen.

Gletscher Camp: Seit 2001 betreibt Spitsbergen Tours hier das sommerliche Gletscher Camp mit geräumigen Zelten. Details siehe weiter unten.

Gletscher Hütte: 2008 gewann das von Andreas Umbreit initiierte Gletscherhüttenprojekt den Wettbewerb um eine der wenigen Lizenzen für eine touristische Hütte, die 2010 knapp 200 m südlich des Zeltcamps fertiggestellt wurde und als einzige Hütte Spitzbergens auch für sommerlichen Tourismus gut erreichbar und zugelassen ist. Gleichzeitig ist ihre Position auf der Nordseite des Nordenskiöldgletschers der einzige Platz Zentralspitzbergens, wo eine solche Hütte so spektakulär nah an einer Gletscherfront genehmigt werden konnte (alle anderen Gletscherfronten befinden sich in Nationalparks). Die Hütte ist nur komplett und langfristig im Voraus, mit Guide, buchbar. Einzelreisende, die nicht für die ganz Hütte bezahlen wollen, sollten sich die Möglichkeiten mit dem Gletscher Camp ansehen. Details zur Hütte siehe weiter unten.

 

Möglichkeiten Gletscher-Basis

Klare Hauptattraktion ist der Nordenskiöld-Gletscher mit seinen Eisformen und -farben, sei es als prächtiges Eispanorama von der Hütte aus, oder in Form von Exkursionen in die Welt der Eisformationen und Farbtöne auf dem Eis selbst. Hinzu kommen Wanderungen, Bergbesteigungen und Skitouren  in der näheren und weiteren Umgebung. Hervorragende Sicht über die Fjord- und Bergwelt vom Anstieg zu Wordiekammen und DeGeerfjellet, Blick über das Gletschermeer des Inlands vom McCabefjellet (980 m) oder Flemingfjellet (1125 m), eine vielseitige 1-2-tägige Rundwanderung über das Ebbadalen oder ein kürzerer Ausflug zum Fortet (265 m) mit seinen bizarren Erosionsformen.
Auf den glattpolierten Felsen direkt über dem Fjordwasser sitzend, öffnet sich ein Panoramablick in die nahe imposante Eisabbruchfront - wie geschaffen, um bei sonnig-ruhigem Wetter hier oben zu essen und dabei auf eine donnernde Kalbung des Gletschers in die Adolfbucht zu warten.
Die Vielfalt der Eis- und Felsformationen in nächster Nähe des Camps laden immer wieder zu zusätzlichen spontanen kleinen Ausflügen zum Schauen und Fotografieren ein, auch für Details: das vom Gletscher mitgebrachte Moränenmaterial enthält eine Vielfalt unterschiedlichster Gesteinsarten, teils auch Fossilien oder Granate. Selbst bei trübem Wetter ist der Gletscher noch attraktiv: dann kommen die Blautöne des Eises am besten zur Geltung.

In der weiteren Umgebung der Gletscher Basis liegen zum einen die russische Siedlung Öffnet einen internen Link im aktuellen Fenster Pyramiden (eine lange Tagestour von gut 22 km mit zwei größeren Flußquerungen aber kaum Steigungen, das Öffnet einen internen Link im aktuellen Fenster Petuniacamp von Spitsbergen Tours liegt an der Route). Zum anderen beginnen nördlich und östlich der Hütte die einsamen und teils stark vergletscherten Inlandregionen von Ny Friesland (einschließlich der höchsten Berge Newtontoppen (1713 m) und Perriertoppen (1712 m)), Olav V Land, Andree Land und nördliches Dickson Land als Zielgebiete anspruchsvoller vieltägiger Trekkings und Skitouren. Die Abgelegenheit und damit verbundenen körperlichen Anforderungen dortiger großer Touren sorgen auf natürliche Weise für einen Erhalt der Einsamkeit und die Gletscherbasis eignet sich hier als angenehmer Anfangs- oder Ausklangort.

Geologisch und geomorphologisch hat die Umgebung der Gletscherbasis ebenfalls einiges zu bieten, was sich schon in den vielfarbigen Gesteinen der umliegenden Moränenablagerungen spiegelt - vom proterozoischen Metamorphiten bis zu permischen Sedimenten werden hunderte von Millionen Jahren Erdgeschichte abgedeckt, ergänzt durch einzelne Fossilien und Granat-Halbedelsteine. Verschiedenste Phänomene einer jungen Moränenlandschaft, eisgeschliffene Felsformationen, eine aktive Gletscherfront und ininteressante Erosionsformen: das Umfeld der Gletscherbasis ist eine Art Lehrbuch für arktische Geowissenschaften und entsprechend populär auch für wissenschaftliche Studiengruppen.

Tier- und Pflanzenwelt: Die Vegetation beginnt hier gerade erst, das vom Gletschereis freigegebene Gelände zurückzuerobern. Robben schwimmen öfters neugierig nah ans Ufer und auch Eisfüchse tauchen immer wieder wenig scheu auf. Vor der Gletscherfront suchen Massen an Seevögeln (insbesondere Dreizehenmöwen, Eissturmvögel, Lummen) nach Nahrung und an Land trifft man gelegentlich auf Schneehühner und Elfenbeinmöwen.

Spätsommer und Herbst - besonderes Licht und neue Motive:
Die letzten regulären Augusttermine, sowie Sonderarrangements auch weit in den Herbst hinein: die Gletscherbasis ist ein hervorragender Standort für Naturfotografen, die durch den Mix aus Gletscher, Felsformen, Bergen und Fjord in Kombination mit wechselndem Licht ein reiches Betätigungsfeld finden, ohne fürchten zu müssen, bei Frost oder Schmuddelwetter im Zelt sitzen zu müssen. Im späten August geht die Sonne nachts bereits kurz unter - mit ausgedehnten Abend- und Morgenlicht-Stimmungen davor und danach, und ab Mitte September wird die Nacht zunehmend länger und dunkeler: Mondlicht über dem Gletscher oder erstes Nordlicht werden dann als weitere Motive möglich, während oben auf den Bergen dann meist schon leichter Neuschnee für weitere Kontraste sorgt. Zumindest nachts ist dann mit Frost zu rechnen. Spannender Bonus: diese abseits der üblichen Reisezeit gelegene Herbststimmung ist fotografisch noch kaum "abgegrast".

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Zugang zur Gletscherbasis, Kommunikation

Zugang: Der sommerliche Zugang zu Gletscher Camp und Gletscher Hütte erfolgt per Ausbooten, normalerweise an der Mündung des Gletscherbachs, ca. 150 m südlich von Camp und Hütte. Alternativ beinhalten einzelne Programme auch ein Trekking (ca. 22 km, kaum Höhendifferenzen, jedoch Querung von zwei Flüssen) um die Petuniabucht herum zwischen der Gletscher Basis und der russischen Siedlung Pyramiden.

Telefon: Im Umkreis von ein paar hundert Metern um die Gletscherbasis gibt es einige Geländepunkte, an denen mit GSM Mobiltelefonen Verbindung zum Rest der Welt möglich ist.

 

Zusatzinformationen:
Mehr zu den strengen Auflagen und Umweltaspekten für die Gletscherhütte:
Öffnet einen internen Link im aktuellen Fenster> Feste Unterkünfte außerhalb der Siedlungen.
• Lagekarten: » Rechts oben auf dieser Seite gewünschte Karte anklicken.
• Beschreibung Gletscher Hütte: » siehe nächster Abschnitt auf dieser Seite.
• Beschreibung Gletschercamp: » übernächster Abschnitt auf dieser Seite.
• Häufige weitere Fragen: » siehe unten auf dieser Seite .

 

Saison, Zugang, Kommunikation:

Der Bereich der Gletscherbasis bietet spannende Möglichkeiten für den größten Teil des Jahres - die Frage ist oft eher der Zugang
Während der Schnee- und Eisschmelze von ca. Mitte Mai bis Mitte Juni können Exkursionen jedoch beschwerlich oder/und eingeschränkt sein. Auf dem unteren Teil des Nordenskiöldgletschers taut der Schnee im Laufe des Julis zunehmend ab, sodaß ab etwa Ende Juli seine Eisformationen ein gutes Stück weit hinauf frei liegen und das Risiko versteckter Spalten schwindet. August und September sind hier die Monate mit den größten Möglichkeiten für Wanderungen in der Umgebung der Gletscherbasis.

Zugang: Generell ist die Haupteinschränkung für die Nutzung der Gletscherbasis der Zugang. Dieser ist am einfachsten per Boot, wenn ab ca. Anfang Juli das Fjordeis normalerweise ausreichend verschwunden ist und bis Ende September verschiedene Bootstransportmöglichkeiten bestehen. Auch im Oktober ist - begrenzter - noch Bootstransport möglich.
Für die Zeit von Anfang November bis irgendwann im Spätwinter gibt es eventuell kein für Passagiertransport zugelassenes Boot und zusätzlich friert irgendwann in diesem Zeitraum zumindest der innere Billefjord zu. Dies ist größtenteils die Zeit der Polarnacht bzw. sehr kurzer Tage.
Von Jahr zu Jahr sehr unterschiedlich ist die Hütte im Frühjahr dann wieder in der Regel per Motorschlitten (Tagestour) oder Hundeschlitten (Mehrtagestour mit Zeltübernachtung in jede Richtung) erreichbar, abhängig insbesondere von der von Jahr zu Jahr sehr unterschiedlichen Eisentwicklung auf den zu querenden Fjordarmen. In den meisten Frühjahren ist der Zugang per Schlitten zumindest von März bis Anfang Mai möglich, allerdings dann auch von den jeweiligen Wetterbedingungen abhängig.
Der touristische Einsatz von Luftfahrzeugen ist verboten.

Zeitreserve: Aufgrund der Abgelegenheit und der von den aktuellen Bedingungen abhängigen Transfers sollten Programme mit der Gletscherbasis einen Zeitpuffer enthalten, falls sich Verzögerungen bei den Fahrten ergeben.

Das Gletschercamp wird nur für die Sommersaison eingerichtet (regulär: Juli, August - Sonderarrangements: September möglich).

Die Gletscherhütte ist baulich für ganzjährige Nutzung geeignet. Die tatsächliche Nutzung hängt jedoch von den oben genannten Zugangsverhältnissen ab. In der Praxis sind die gängigsten Nutzungsperioden daher Ende März bis Anfang Mai, sowie Juli bis Ende September. Für die traditionellen Hauptreisezeiten (Ende März bis Anfang Mai, Juli) ist die Hütte in der Regel schon über ein Jahr im Voraus stark verplant, primär für kleine Sondergruppen - sehr frühe Buchungsanfragen daher anzuraten ! Eine der eigentlich spannendsten Perioden gerade für die Gletscher Hütte ist Spätsommer/Herbst (siehe nächsten Abschnitt).

Kommunikation: trotz ihrer Abgelegenheit gibt es im Umkreis von ca. 200m um die Gletscherbasis mehrere Geländepunkte, an denen normalerweise Mobiltelefonie (GSM) mit dem Rest der Welt möglich ist.

 

Das Gletscher Camp (rechts unten eines der Schlafzelte) liegt ca. 150 m von der Gletscher Hütte (links) entfernt auf der anderen Seite des Gletscher-bachs. Hinten die ca. 10 km entfernte Pyramide von Pyramiden. Anklicken für größere Bilder !
Auf dem feinen Bachkies stehen die Zelte eben und trocken. Je nach Teilnehmerzahl werden unterschiedlich viele Zelte aufgestellt - hier 2 Basiszelte für eine Kleingruppe.
Schönes, windstilles Wetter: Spontanes Frühstück auf den polierten Felsen oberhalb des Camps mit Blick in die Gletscherfront.

Das Gletscher Camp

Gegenüber der Gletscher Hütte auf der Ostseite des Gletscherbachs liegt das Gletscher Camp mit seinen geräumigen Basiszelten nochmals ca. 150 m näher an der Gletscherfront in einer Ausbuchtung des Bachbetts auf feinem, ebenem Bachkies, in einem Halbrund aus vom Gletschereis geschliffenen Felsformationen. Bis ca. 1975 war dieser Bereich noch vom Eis des zurückweichenden mächtigen Nordenskiöldgletschers bedeckt, dessen Eismassen sich heute nur etwa 400 m östlich des Camps auftürmen. 

Saison Gletschercamp: Das Gletschercamp wird um den 7. Juli herum mit der ersten Gruppe für die Sommersaison eingerichtet - üblicherweise ist dann das winterliche Fjordeis hier innen im Billefjord weitestgehend verschwunden, sodaß dann das Gletscher Camp per Schiff erreichbar wird. Gerade der Juli ist als normalerweise wärmster Monat für ein Zeltcamp klimatisch günstig. Mit fortschreitender Saison schwindet in den August hinein der Schnee auch in höheren Lagen, wodurch dann auch längere Tagestouren in höhere Gletscherbereiche und auf die hohen Gipfel (über 1000m) im Hinterland möglich werden, weil dann die zu begehenden Gletscherteile weitgehend vom Schnee freigetaut sind, sodaß eventuelle Spalten erkennbar werden. In der 2. Augusthälfte kommen dann zunehmend vielfältigere Lichtvariationen dazu, da die Sonne dann nachts immer tiefer sinkt - ab dem Ende der Mitternachtsonne (ca. 22. August) muß man nachts mit leichtem Frost rechnen. Deshalb endet die Saison des Gletschercamps normalerweise um die Monatswende August/September, kann aber bei Bedarf problemlos als preisgünstige Alternative zur benachbarten Gletscher Hütte verlängert werden. Ansonsten steht für Programme im September und bis in den Oktober hinein die Gletscher Hütte als behaglich-warme Basis zur Verfügung. Siehe auch: Nutzungsplan (weiter unten).

Ausstattung, Campleben: Die Zahl der Zelte wird der aktuellen Belegung des Camps angepaßt, sodaß von Kleingruppen (z.B. Sonderarrangements evtl. nur 2 Zelte auf- und abgebaut werden. Als Schlafzelte werden konische (Tipi-Form) Baumwollzelte mit Mittelstange (2,60 m Mittelhöhe) und 4m Bodendurchmesser verwendet, die reichlich Platz und dank des dampfdurchlässigen Materials ein angenehmes Innenklima bieten. Auf dem feinen Bachkies ist eigentlich keine Bodenplane erforderlich, kann jedoch auf Wunsch gestellt werden. Ebenso gestellt werden geschlossenzellige Isomatten (zur Mitnahme aus/nach Longyearbyen) oder/und auf Wunsch auch niedrige Klappbetten (ca. 60 cm breit, im Camp lagernd), sowie pro Gast ein Klapphocker. Hinzu kommt das geräumigere Gemeinschaftszelt, in dem bei ungemütlicherem Wetter gekocht, gegessen und zusammengesessen werden kann und das über einen kleinen Zeltofen verfügt. Auch hier gibt es Klapphocker. Gekocht wird mit extrem funktionssicheren Trangia Spirituskochern. Körperpflege am Bach etwas unterhalb des Camps, wobei hierfür etwas lauwarmes Wasser vom Gemeinschaftszelt in einer Plastikschüssel mitgenommen werden kann. Schlafsack, Besteck, Eßgeschirr und Hygieneartikel/Waschzeug bringen die Teilnehmer selbst mit. Während der Schlafenszeiten ist reihum abwechselnd (Teilnehmer und Tourenbetreuer) Nachtwache zu halten, wobei Gewehr(e) bei den Tourenbetreuern bleiben, die im (seltenen) Eisbärenfall zu wecken sind. Die anfallenden Arbeiten (Auf- und Abbau, Wasserholen, Kochen, Abwasch, etc.) werden unter allen Teilnehmern und Tourenbetreuern aufgeteilt.

 

Die Gletscher Hütte zweimal ...
... von Westen mit Gletscher.
Von Nordosten aus Gletscherbachbett ...
... und von Osten von den eispolierten Uferfelsen.
Landung bei der Hütte.
Bauplatz zwischen Felsen.
Blick aus Hütteneingang.
Panoramafenster nach Osten.
Geräumiger Gemeinschaftsraum,Küche.
Schlafräume im niedrigen ...
... Dachgeschoß.
Einfach-praktische Sanitäranlagen.

Die Gletscher Hütte

Achtung: nur für Gruppenarrangements, die die ganze Hütte buchen. Reisende, die in ein Programm einbuchen wollen, ohne selbst die ganze Hütte zu mieten, sehen sich bitte die Möglichkeiten mit dem benachbarten Gletschercamp an.

Die Hütte liegt gut versteckt und sorgfältig zwischen die Felskuppen eingepaßt in der nördlichen Seitenmoräne des mächtigen Nordenskiöldgletschers, etwa 500-600 m von der Eisfront entfernt. Erst um 1970 hat das Eis des Gletschers den Bauplatz der Hütte freigegeben und das Wirken des Eises ist rundum sichtbar: polierte Felsen, zurückgelassene Findlinge, die Mixtur verschiedenster Gesteinsarten im Moränenmaterial.
Zugang zur Hütte durch die Mündung des Gletscherbaches, über dem sich die Hütte erhebt - vom Ufer mit dem üblichen Landeplatz bis zur Hütte sind es knapp 150 m.

Entsprechend den Vorschriften für Touristenhütten in Spitzbergen hat die Gletscherhütte eine Nutzfläche von 70 m² mit voller Raumhöhe, hinzu kommt das niedrige Dachgeschoß mit den meisten Schlafräumen (keine volle Stehhöhe). Das Herz der Hütte ist der große Aufenthaltsraum mit Ofen und Küche: hier sitzt man zusammen, hier wird das Essen zubereitet und gegessen - mit Panoramablick durch die großen Ostfenster auf den nahen Gletscher. Darüber hinaus sind 6 einfache, kleine Schlafräume vorhanden - überwiegend mit zwei Einzelbetten (ein Raum mit Doppel- und zusätzlichem Oberbett, ein Raum mit französischem Bett als Doppel- oder Einzelzimmer), die überwiegend im Dachgeschoß liegen. In der Hütte außerdem: eine Toilette und zwei kleine Waschräume mit je einem Waschbecken (Waschwasser muß aus der Küche ins Waschbecken gebracht werden).
In der Nähe der Hütte gibt es Geländepunkte mit GSM Mobiltelefon-Verbindung.

Angesichts des abgelegenen Bauplatzes und der strengen Naturschutzvorschriften mußte der Bau der Hütte weitgehend in Handarbeit erfolgen - der Einsatz von Lastwagen, Bagger oder Kran war hier nicht möglich: Die Erdarbeiten geschahen im September 2008 mit Hacke, Schaufel und Schubkarre und im Sommer 2009 folgte dann das Baumaterial per Boot, das mit Muskelkraft über die Felsen zum Bauplatz getragen werden mußte. Für eine wenig auffällige Einpassung der Hütte zwischen den Felsen hat sie einen fünfeckigen, konstruktiv anspruchsvollen Grundriß. All diese Faktoren machten den Bau zu einem aufwändigen Projekt - bei norwegisch hohem Lohnniveau - um nun ihren Gästen diese außergewöhnliche Basis bieten zu können.

Achtung: Buchung durch Gruppen, die die ganze Hütte belegen (10 Teilnehmerplätze), Gruppen wird sehr frühes Buchen (10-12 Monate im Voraus) empfohlen.

Bilder:
Bei den meisten Bildern unter www.terrapolaris.com können Sie durch Anklicken eines Bildes eine vergrößerte Version in einem pop-up Fenster erhalten, sofern auf Ihrem Rechner pop-ups und JavaScript gestattet sind.

Auf den meisten Bildern ist die Hütte im noch ungestrichenen Zustand von 2009 zu sehen - mit dem anschließend erfolgten dunkleren Anstrich paßt sie sich so gut in ihre Umgebung ein, daß sie auf den Bildern kaum zu erkennen wäre.

 

 

Sommer-/Herbst-programme mit der Gletscherbasis:

Longyearbyen und Gletscherbasis
(8 Tage - als N+A Variante ab NOK 9900, als N+C mit Gletscherhütte nur für geschlossen sich anmeldende Gruppen und sehr frühes Buchen anzuraten)
Initiates file downloadDetailprogramm Orte und Gletscherbasis 2012 (PDF, 12 Seiten, ca. 2,6 MB)

Longyearbyen, Pyramiden, Gletscherbasis
(11 Tage - als N+A Variante ab NOK 14600, als N+C Variante mit Gletscherhütte nur für geschlossen sich anmeldende Gruppen und sehr frühes Buchen anzuraten)
Initiates file downloadDetailprogramm Orte und Gletscherbasis 2012 (PDF, 12 Seiten, ca. 2,6 MB)

Billefjordtrekking (10 Tage - Longyearbyen, Pyramiden, Gletscherbasis)
Opens internal link in current windowBeschreibung Billefjordtrekking 2012 (Variante A)

Billefjordtrekking und Vogelfelsen (17 Tage - Longyearbyen, Pyramiden, Gletscherbasis, Vogelfelsencamp)
Opens internal link in current windowBeschreibung Billefjordtrekking 2012 (Variante B)

Billefjordtrekking und SpitzeBerge Camp (17 Tage - Longyearbyen, Pyramiden, Gletscherbasis, SpitzeBerge Camp)
Opens internal link in current windowBeschreibung Billefjordtrekking 2012 (Variante C)

Inlandquerung zum Wijdefjord
Anspruchsvolle 18-tägige Trekkingtour mit Abschluß in der Gletscherbasis.
Opens internal link in current windowKurzbeschreibung

Gletscherhütte Spitzbergen
3-8 Tage als Ergänzungsprogramm für Gruppen (Belegung der ganzen Hütte, max. 10 Teilnehmer, sehr frühzeitige Buchung anzuraten). Mit unserem örtlichen Veranstalterteil Spitsbergen Tours sind wir in der Lage, spannende Ergänzungsprogramme zu Schiffstouren etc. in Spitzbergen anzubieten.

Öffnet einen internen Link im aktuellen Fenster Beschreibung im Exkursionsangebot von Spitsbergen Tours

Sonderarrangements nach Wunsch
Im Rahmen der amtlichen Vorschriften für die Nutzung der Gletscherbasis bietet Spitsbergen Tours die Möglichkeit für Sonderarrangements nach Wunsch. Für die Gletscherhütte sind nur Arrangements mit Belegung der kompletten Hütte möglich. Erforderlich ist in jedem Fall die Leitung durch einen Tourenbetreuer von Spitsbergen Tours. Bitte richten Sie eine Anfrage mit Ihren genaueren Wünschen an uns: info@terrapolaris.com




 Häufige Fragen:

  • Kann man die Hütte auch privat, ohne einheimischen Veranstalter und dessen Guide, mieten ? Nein - dies ist in den amtlichen örtlichen Regeln, auf denen die Genehmigung der Hütte beruht, ausdrücklich untersagt.
  • Kann ein Veranstalter ohne Sitz in Spitzbergen die Hütte für seine Programme mieten ? Nein - auch das ist untersagt. Die Nutzung muß stets in Regie eines einheimischen Veranstalters, und unter Leitung eines seiner Tourenbetreuer, erfolgen. Kooperationen mit nicht-einheimischen Veranstaltern sind in diesem Rahmen jedoch möglich.
  • Ist die Buchung einzelner Betten in der Hütte für Individualreisende oder Kleingruppen möglich, ohne die ganze Hütte zu reservieren ? Nein - nur für Gruppenarrangements, die die ganze Hütte belegen und für den vereinbarten Zeitraum bezahlen.
  • Kann die Hütte als Basis für Motorschlittenexkursionen in die Umgebung genutzt werden ? Nein - das Konzept der Hütte, das Voraussetzung für deren Genehmigung war, schreibt ausdrücklich vor, daß Motorschlitten nur für Ankunft und Abfahrt verwendet werden dürfen (und auch nur aus Richtung Süden bzw. von/nach Pyramiden). Dies soll verhindern, daß die Hütte eine deutliche Zunahme des Motorschlittenverkehrs in der Gegend und in die nördlich davon gelegenen Gebiete fördert.


Poster Nordenskiöldgletscher:

siehe » Publikationen, Bereich Spitzbergen


Letzte Änderung: 04.03.2014