Gründe für eine Spitzbergenreise

  • Unter allen wirklich Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterarktischen Destinationen vermutlich das Land mit der größten landschaftlichen Vielfalt auf vergleichsweise engem Raum, von der wild-alpin-zackigen Berg- Fjord- und Gletscherszenerie der namensgebenden Westküste über die teils monumentalen Plateauberge des Zentrums zu den stark vereisten, niedrigeren Bereichen des Ostens. Stille weite Inlandtäler, vorgelagerte Küstenebenen.
  • Äußerst vielseitige Geologie, wiederum auf vergleichsweise engem Raum, vom Erdaltertum mit mehr als 1 Milliarde Jahre alten Gesteinen bis heute, einschließlich auch für Laien attraktiver Formationen, Färbungen und Fossilien.
  • Für ein teils hocharktisches Land ungewöhnlich großer Tierreichtum, mit großen sommerlichen Vogelpopulationen, aber auch sehr guten Beobachtungschancen für Eisbären und Walrosse (am einfachsten auf Studienseereisen mit kleinen eisgängigen Schiffen in den hocharktischen Osten der Inselgruppe), sowie sehr vielseitige Tundraflora.
  • Reiche Vielfalt an Zeugnissen der europäischen Polargeschichte der letzten 400 Jahren vom früheren Walfang und Jägerdasein über die Anfänge der Polarforschung zu den berührend einfachen Relikten gescheiterter Hoffnungen der frühen Bergwerkspioniere in der Weite der Wildnis und Spuren des 2. Weltkrieges.
  • Weltweit einmaliges Nebeneinander norwegischer und russischer Siedlungen und die hohe Internationalität moderner Polarforschung, für die Spitzbergen der wichtigste Standort in der höheren Arktis ist.
  • Unter allen wirklich arktischen Zielgebieten ist Spitzbergen durch gute Linienfluganbindung  das nördlichste leicht erreichbare (zumindest Longyearbyen) Reiseziel der höheren Arktis.
  • Sehr hohe Mitternachtsonne im Juni und Juli aufgrund der sehr nördlichen Lage – damit abseits von Terminverpflichtungen die völlige arktische Freiheit der beliebigen Zeiteinteilung.
  • In vieler Hinsicht vorbildliches Konzept zur Steuerung des Tourismus in weniger naturbelastende Richtungen, verglichen mit anderen arktischen Destinationen, durch teils sehr strenge Auflagen.

Dafür hat Spitzbergen keine Urbevölkerung mit eigener Kultur, und es gibt zwar zahlreiche kalbende Gletscher mit Eisbergen, aber letztere sind in der Antarktis und Grönland teils größer. Das wesentlich größere Grönland verfügt über eine größere Zahl an Landwirbeltierarten, von denen viele allerdings extrem selten zu sehen und/oder durch die Jagd sehr scheu sind und oft in weit auseinanderliegenden Regionen leben.

Gerade in echten Wildnissen, wo Transporte problematisch und/oder teuer sind, ist Spitzbergens hohe Vielfalt für Besucher ein großer Vorteil, weil man hier nicht so weit herumreisen muß, um eine große Zahl an unterschiedlichen Eindrücken zu bekommen.


Letzte Änderung: 10.01.2014